Eine Bilanz
Für die Bürgermeisterwahlen 2012 und 2020 habe ich verschiedene Positionen definiert und zu meinem Programm gemacht. Im Rückblick kann ich feststellen: „Gesagt–Getan!“ Ich reklamiere diese erfolgreichen Wahlperioden nicht für mich allein. Alle diese Maßnahmen und vieles mehr basieren auf der breiten Zustimmung durch den Stadtrat. Was waren die Themen 2020 – und was ist daraus bisher geworden?
Gesagt —
Hauzenberg punktet
als ein attraktiver und kraftvoller Wirtschaftsstandort
Die geschaffenen Möglichkeiten für Um- und Ansiedlung von Unternehmen werden wir zügig vermarkten und die Betriebe bei der Umsetzung ihrer Vorhaben kräftig unterstützen. Durch die großen Investitionen in unsere Schulen und die Vernetzung mit den heimischen Unternehmen bieten wir bestes Rüstzeug und berufliche Perspektiven für junge Menschen. Wir tragen auch dazu bei, dass es weiterhin genügend Fachkräfte für die vielen qualifizierten Arbeitsplätze gibt. Den Herausforderungen und Chancen der Integration von Migranten aus Europa und der Welt stellen wir uns aktiv, um dem Fachkräftemangel in vielen Bereichen der Arbeitswelt zu begegnen.
Getan! Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen! In Hauzenberg ist das der Fall. Mit dem Gewerbegebiet in Eben und der Entwicklung des Bahngeländes haben wir Unternehmern und Firmengründern neue Möglichkeiten offeriert. Auch den seit vielen Jahren angestrebten Rückkauf von Flächen im Industriegebiet in Jahrdorf haben wir geschafft. Die digitale Infrastruktur konnten wir durch Investitionen in den Breitbandausbau und die fast flächendeckende Mobilfunkversorgung entscheidend voranbringen.
Mindestens genauso wichtig: die Stärkung des Bildungsstandorts Hauzenberg. Die Generalsanierung der Grundschule Hauzenberg, der Einstieg in die Sanierung der Sportmittelschule, der Anbau der Pausenaula an der Grundschule Germannsdorf machen unsere Kommune fit für die Zukunft. Das berufsbegleitende digitale Studienangebot der Hochschule Landshut schenkt jungen Erwachsenen zusätzliche Karrierechancen in der Heimat.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
mit hoher Lebensqualität für alle Generationen
Jeder soll in allen Lebenslagen behaupten können: In Hauzenberg bin ich gut aufgehoben. Zusammen mit sozialen Einrichtungen und Organisationen kümmern wir uns auch in Zukunft um die Belange aller Generationen. Barrierefreiheit von öffentlichen Plätzen und Gebäuden, Jugend- und Dorftreffs, Förderung von Vereinen und ehrenamtlichem Engagement tragen dazu bei, dass eingebunden ist, wer eingebunden sein will. An dem „Bündnis der Generationen“ schmieden wir weiter, damit Hauzenberg eine Wohlfühl-Heimat bleibt.
Getan! Heimat entsteht im Herzen und durch gemeinsames Handeln. Doch Heimat braucht auch die richtige Infrastruktur. Das fängt bei den Kleinsten an. Die Planungen für den Kindergarten St. Josef, der Neubau des Kindergartens St. Martin, die Einrichtung und Erweiterung des Waldkindergartens und die Modernisierung des Jugendtreffs sind Meilensteine für eine familienfreundliche Kommune. Ebenso der Neubau der Lebenshilfe für Menschen mit Handicap.
Unsere Feuerwehren sind Garanten der Nothilfe und des Zusammenhalts, die großen Investitionen im Feuerwehrwesen sind unumstritten: Sanierung der Feuerwehrgebäude Oberdiendorf, Windpassing und Oberkümmering, Planungen der Feuerwehrgebäude Krinning und Hauzenberg. Lebenswert-Akzente setzen das attraktive Freizeitgelände am Freudensee, die Neukonzeption des Granitzentrums, die neuen Gebäude und Anlagen der Schützenvereine in Oberdiendorf, Haag und Kropfmühl sowie
die neuen Rasenplätze in Furtweiher und in Haag.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
mit (partei)grenzenlosen Lösungen
Die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen des Stadtrates – unabhängig von Parteipolitik – war und bleibt für mich ein wichtiges und erfolgreiches Prinzip. Als Bürgermeisterin fühle ich mich nur der guten Sache und dem Allgemeinwohl verpflichtet.
Getan! Für jedes Anliegen suchen wir auch in Zukunft gemeinsam die bestmögliche, machbare Lösung. Der hohe Anteil der einstimmigen oder mit großer Mehrheit gefassten Beschlüsse belegt, dass es so geht! Und genau so soll es in einem Kommunalparlament auch sein, weil jeder dem Allgemeinwohl, der Sache und seinem Gewissen verpflichtet ist – und sonst nichts und niemandem.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
mit lebenswerten und lebendigen Dörfern und einer attraktiven Stadt
Die vielen Projekte der Dorferneuerung und der Stadtsanierung haben gute Impulse gesetzt. Dabei dürfen wir es nicht belassen. Wir werden vor Ort anziehende Freizeit‑, Kultur- und Erholungsangebote schaffen, die Einheimische und Gäste gleichermaßen erfreuen. Unser besonderes Augenmerk muss dem zunehmenden Leerstand in allen Teilen unseres Stadtgebietes gelten. Zudem dürfen wir die Folgen des Klimawandels nicht außer Acht lassen: Starkregen, Trockenheit und Stürme fordern besondere Maßnahmen – etwa beim Wasserrückhalt. Ein achtsamer Umgang mit Natur und Umwelt sollte ohnehin selbstverständlich sein.
Getan! Mit Veranstaltungen, Aktionen und einem oft unterschätzten Angebot gewinnt die Innenstadt an Attraktivität. Die Umsiedlung des Deutschen Patent- und Markenamtes in die Innenstadt war ebenso ein Sahnehäubchen für die Stadtentwicklung wie die Sanierung von Kusserstraße, Pfarrstraße und Hafnerstraße und die Wiederbelebung des Urlhauses. Umfassende Dorferneuerungsmaßnahmen steigerten in Haag, Windpassing, Aubach, Pisling, Ruhmannsdorf und Jahrdorf die Wohn- und Lebensqualität. Mit dem Einstieg in die Dorferneuerung Germannsdorf stehen auch dort die Zeichen auf Zukunft. Zwei kleine, aber feine Entwicklungsschritte stellen der Geh- und Radweg in Windpassing und das Dorfhaus in Jahrdorf dar.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
mit einer leistungsstarken und bürgernahen Verwaltung
Für eine erfolgreiche Stadtentwicklung müssen Bürgermeisterin, Verwaltung und Stadtrat einen harmonischen Dreiklang bilden. Wir setzen weiterhin auf Digitalisierung mit viel Bürgernähe. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollen ihren Zugang zum Rathaus und zu den Mitarbeitern frei wählen können.
Getan! Das Rathaus Hauzenberg ist ein Kompetenzzentrum der Verwaltung. Dafür tragen die engagierten, hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sorge. Die Fachkraftquote ist sehr hoch, auf die intensive Aus- und Fortbildung legen wir großen Wert, damit wir den steigenden fachlichen Anforderungen und Aufgaben auch künftig gerecht werden. Allein zwölf Auszubildende haben in den vergangenen sieben Jahren in Hauzenberg das Rüstzeug für eine Karriere in der Verwaltung erhalten.
Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass wir bei der Digitalisierung landkreisweit eine Spitzenstellung einnehmen. Ob analog vor Ort oder digital aus der Ferne – unser Team macht Bürgernähe auf allen Kanälen möglich. Auch in die Ausstattung des Bauhofs haben wir große Summen investiert, damit die tatkräftigen Männer und Frauen für sämtliche Herausforderungen gerüstet sind.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
als ein regionaler Partner in der regionalen und überregeionalen Zusammenarbeit
Hauzenberg hat sich als starkes Mittelzentrum im nördlichen Landkreis etabliert. Damit ist die Stadt auch ein geschätzter und zuverlässiger Partner der Nachbarkommunen. Die starke Vernetzung mit Landratsamt, Behörden und Ministerien nutzen wir für die Verwirklichung unserer Ziele und Projekte.
Getan! Wir ziehen an einem Strang mit den Gemeinden in der Arbeitsgemeinschaft Abteiland, deren 1. Vorsitzende ich seit 2013 bin. Meine Positionen als Kreisrätin und Fraktionssprecherin der Überparteilichen Wählergemeinschaft und 2. Vorsitzende der EU-Förderinitiative Leader im Passauer Land nutze ich auch künftig, um die Potenziale und Belange der Stadt Hauzenberg einzubringen. Vor Ort weiß ich u. a. als Vorstand der Wohnbaugenossenschaft Hauzenberg und Vorsitzende im Schulverband der Sportmittelschule, wo der Schuh drückt und wo wir ansetzen können, um die Lebensqualität weiter zu verbessern. Schon aus meiner beruflichen Karriere vor 2012 bringe ich ein äußerst tragfähiges Netzwerk zu regionalen und überregionalen Behörden und Experten mit.

Gesagt —
Hauzenberg punktet
mit einer verlässlichen und transparenten Informationspolitik
Die Information und Einbindung der Bürgerinnen und Bürger werden unter meiner Führung deutlich intensiver sein. Dazu werden wir verstärkt auch die neuen Medien nutzen und gut aufbereitete Inhalte zur Verfügung stellen. Ich erhoffe mir davon, dass die Kommunalpolitik und ihre Themen näher an die Menschen rücken und wir so einen beständigen Austausch fördern.
Getan! Die digitale Transformation macht auch vor der Verwaltung nicht Halt – und das ist gut so. Mit dem konsequenten Neuaufbau einer modernen und intensiv gepflegten Webseite tragen wir dieser Entwicklung Rechnung. Aktuelle Infos erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch über unsere Facebook-Seite, den Instagram-Kanal und die Heimatinfo-App. Alle Informationen aus dem Sitzungsdienst werden im Amtsblatt veröffentlicht. Die Stadträte erhalten zudem umfangreiche Unterlagen, um sich eingehend mit den geplanten Vorhaben auseinandersetzen zu können. Die Vorlagen der öffentlichen Sitzung stehen auch der Presse 1:1 zur Verfügung.
Und doch ist für mich eines von zentraler Bedeutung: das direkte Gespräch mit den Bürgern. Zugewandt, offen, ehrlich, ohne Scheuklappen – aber auch ohne falsche Versprechungen. Wie es sich gehört – von Mensch zu Mensch.

Meine Kraft, mein Herzblut, mein Wissen, meine starke Vernetzung mit regionalen und überregionalen Behörden und Institutionen, meine Erfahrungen aus meinem Berufsleben und der bisherigen Bürgermeisterzeit will ich auch in eine 3. Amtszeit einbringen. Deshalb bitte ich um Ihre/Eure Unterstützung am 8. März 2026.